Bombolulu School

Die Schule heißt „Zita la N´Gombe“ und liegt am Rande von Mombasa, in Bombolulu. In acht Klassenräumen werden rund 1400 Kinder von Stufe eins bis acht unterrichtet. Englisch ist Pflichtsprache. 

Geleitet wird diese staatliche Schule von einem ambitionierten Lehrer-Team. Ansprechpartnerin von Watoto wa Kenya ist Grace Mathenge. Sie kümmert sich auch ausserhalb der Unterrichtsstunden um ihre Schützlinge und versucht so gut es geht Hilfestellung in anderen Lebensbereichen zu geben.

Für die Kinder ist der Schulbesuch Segen und Chance zugleich. Vielen ihrer Altersgenossen bleibt das in Afrika verwehrt. Es gibt zwar eine staatliche Schulpflicht, doch fast alle Eltern sind so arm, dass sie weder die vorgeschriebenen Uniformen, noch Lehrmittel kaufen können. Der durchschnittliche Verdienst liegt in dieser Gegend bei 30 Schilling am Tag, umgerechnet etwa 25 Euro-Cent.

Zweite Klasse. Bis zu 150 Kinder lernen in einem Raum.

Watoto wa Kenya versorgt an dieser Schule 60 AIDS-Waisen mit einer Hand voll warmem Essen pro Tag, was von Grace Mathenge beaufsichtigt wird. Die Mahlzeiten werden ausserhalb des Schulgeländes von Köchinnen zubereitet. Mittelfristig wollen wir eine kleine Garküche auf dem Gelände von „Zita la N´Gombe“ aufbauen.

Eines der grössten Probleme in den Slums von Mombasa ist die Trinkwasserversorgung. Grundwasser kann hier so gut wie gar nicht verwendet werden, da es zu salzig ist. So blieb der Schule nichts anderes übrig, als es von außerhalb zu beziehen. Häufig war die Trinkwasserversorgung, trotz bezahlter Rechnungen eingestellt. Ein erheblicher Posten im Etat der Schule. Schüler und Lehrer mussten Wasser aus Regenpfützen trinken. Dieses Problem konnte im Januar 2014, auch dank unserer Vermittlung, gelöst werden.

Watoto wa Kenya unterstützt die Schule auf vielfältige Weise und vermittelt immer wieder auch Patenschaften, damit besonders gute Schüler weiter gefördert werden können. Das Mittagessen für die sechzig Kinder zahlen wir monatlich. Eine sehr wichtige Hilfe für unsere AIDS-Waisen. Sie leben zum Teil unter ärmsten Bedingungen bei verbliebenen Verwandten, die sich nicht um sie kümmern können. Gesundheitsversorgung und Medikamente sind in Kenia zwar frei, doch bedarf die Wirksamkeit der Medizin einer regelmäßigen und ausgewogenen Ernährung, die durch die Angehörigen ausserhalb der Schule nicht garantiert werden kann. Über Regierung und UN gab es bis vor Kurzem ein Ernährungsprogramm, was eine kleine Hilfe war. Es wurde aber gestoppt und wird nicht mehr aufgenommen.

Bereits zehn Euro monatlich garantieren einem dieser Waisen während der Schulzeit täglich ein spärliches Schulessen für einen ganzen Monat auch in den Ferien.

Von den Spenden der Unterstützer des Vereins werden – neben Lebensmitteln – auch Schuluniformen und Lehrmittel gekauft.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns.

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6 Gedanken zu „Bombolulu School

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