Bombolulu School

Die Schule liegt am Rande von Mombasa, im Slum von Bombolulu. In acht Klassenräumen werden 1358 Kinder von Stufe eins bis acht unterrichtet. Englisch ist Pflichtsprache. 

Geleitet wird diese staatliche Schule von einem ambitionierten Lehrer-Team. Ansprechpartnerin von Watoto wa Kenya ist Grace Mathenge. Sie kümmert sich auch ausserhalb der Unterrichtstunden um ihre Schützlinge und versucht so gut es geht Hilfestellung in anderen Lebensbereichen zu geben.

Für die Kinder ist der Schulbesuch Segen und Chance zugleich. Vielen ihrer Altersgenossen bleibt das in Afrika verwehrt. Es gibt zwar eine staatliche Schulpflicht, doch fast alle Eltern sind so arm, dass sie weder die vorgeschriebenen Uniformen, noch Lehrmittel kaufen können. Der durchschnittliche Verdienst liegt in dieser Gegend bei 30 Schilling am Tag, umgerechnet etwa 25 Euro-Cent.

Zweite Klasse. Bis zu 150 Kinder lernen in einem Raum.

Watoto wa Kenya versorgt an dieser Schule momentan 60 AIDS-Waisen mit einer Hand voll warmem Essen pro Tag, was von Grace Mathenge beaufsichtigt wird. Die Mahlzeiten werden ausserhalb des Schulgeländes von Köchinnen zubereitet.

Eines der grössten Probleme in den Slums von Mombasa ist die Trinkwasserversorgung. Grundwasser kann hier so gut wie gar nicht verwendet werden, da es zu salzig ist. So bleibt der Schule nichts anderes übrig, es von außerhalb zu beziehen. Oft ist die Trinkwasserversorgung, trotz bezahlter Rechnungen eingestellt. Ein erheblicher Posten im Etat der Schule. Schüler und Lehrer mussten Wasser aus Regenpfützen trinken. Dieses Problem konnte im Januar 2014 gelöst werden.

Watoto wa Kenya unterstützt die Schule und vermittelt immer wieder auch Patenschaften, damit besonders gute Schüler auch weiter gefördert werden können. Das Mittagessen für die sechzig Kinder zahlen wir monatlich. Eine sehr wichtige Hilfe für unsere AIDS-Waisen. Sie leben zum Teil unter ärmsten Bedingungen bei verbliebenen Verwandten, die sich nicht um sie kümmern können. Gesundheitsversorgung und Medikamente sind in Kenia zwar frei, doch bedarf die Wirksamkeit der Medizin einer regelmäßigen und ausgewogenen Ernährung, die durch die Angehörigen ausserhalb der Schule nicht garantiert werden kann. Über Regierung und UN gab es bis vor Kurzem ein Ernährungsprogramm, was eine kleine Hilfe war. Es wurde aber gestoppt und wird nicht mehr aufgenommen.

Gespräch des Vereins mit Direktor und Mama Grace

Umso wichtiger ist die Arbeit von Watoto wa Kenya, denn bereits zehn Euro monatlich garantieren einem dieser Waisen während der Schulzeit täglich ein spärliches Schulessen für einen ganzen Monat auch in den Ferien.

Von den Spenden der Unterstützer des Vereins werden – neben Lebensmitteln – auch Schuluniformen und Lehrmittel gekauft.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns.

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5 Gedanken zu „Bombolulu School

  1. Pingback: Bambino Academy 2016 | Watoto wa Kenya e.V.

  2. Pingback: Warmes Essen für täglich sechzig Kinder | Watoto wa Kenya e.V.

  3. Pingback: Kenya 2013 – Videotagebuch – Teil 3 | Watoto wa Kenya e.V.

  4. Pingback: Kenya 2013 – Videotagebuch – Teil 2 | Watoto wa Kenya e.V.

  5. Pingback: Kindern in Kenia helfen – das Schulbeispiel | Watoto wa Kenya e.V.

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